Tipps/Erfahrungen

  • Es sollte jedem bewußt sein, dass man keinen Schlüssel für das Haus während der Bauphase bekommt, um sich zwischendurch im Haus umzusehen. Man ist immer auf den Bauleiter angewiesen, um im Haus zu schauen. Die Handwerker sind explizit angewiesen, die Bauherren nicht ins Haus zu  lassen.
  • Nach wiederholten Gesprächen mit anderen Genobauern, wollen wir hier noch mal erwähnen, dass man lieber 20.000 Euro mehr mit in die Finanzierung mit aufnimmt, als hinterher nachzufinanzieren… Genobau scheint dort aus unserer Sicht zu knapp zu kalkulieren.
  • Kleiner Tipp für GenoBau Nachbarn: Wer direkt nebeneinander mit GenoBau baut, kann – so wie wir – ein paar Euro sparen, wenn man sich Baustrom und Bauwasser teilt!
  • Am Besten hat man den Grundriss im Groben fertig, dann geht es zügiger von der Finanzierung zur Realisierung.
  • Unabhängig von GenoBau: Wie bei allen Projekten gilt, Abmachungen schriftlich fixieren! Zum Beispiel Absprachen noch mal per Mail zusammenfassen und an die betreffenden Personen schicken.
  • Ein günstigeres Grundstück senkt die Mietkosten!
  • Leider wird keine Kamera am Bauort angebracht, um online abends nach dem Bautenstand zu schauen (lt. Webseite vo GenoBau), daher sollte man selber – wenn möglich – jeden Abend vorbeischauen, dann hat man später eine schöne Dokumentation.
  • Wir können ein paar Euro sparen, da wir die von uns gewünschte Keramik in Bad und Gäste WC aus der Leistung herausnehmen und selbst installieren. 
  • Jeden Tag auf der Baustelle vorbeifahren. Falls etwas nicht so ist, wie es seien sollte, fällt es vielleicht auf. Ein/e Bauleiter/in kann nicht jeden Tag nach dem Rechten schauen.
  • Bei Unklarheiten im Projekt sollte man nachfragen. Reden hilft!
  • Im Vorfeld nach den Streifenfundamenten fragen, ob der Standard laut Baubeschreibung ausreicht – bei uns kam eine Verbreiterung um 10 cm und Vertiefung um 20cm auf eine vierstellige Summe! Weiß man es vorher, kann man die Kosten miteinplanen.
  • So viel wie möglich in die Pläne mit einzeichnen lassen. Auch schon mögliche Wege, Terasse, Außenwasserhahn, Vorwände bei WC/Waschbecken,Elektrokasten, Regenrinnen an der richtigen Stelle etc. Je mehr in den Plänen steht, die man unterschreibt, je weniger Fragen kommen hinterher auf. Man braucht die Info sowieso und wenn der Bagger auf dem Grundstück steht, ist es vielleicht schon zu spät 🙂
  • Unter der Badewanne den Estrich weglassen. So hat man einen bequemeren Einstieg – gerade unter Schrägen!
  • Die Finanzierung erst beantragen, wenn man das Grundstück gefunden und baubereit ist. Ansonsten wartet man auf das Grundstück und bezahlt schon fleißig Bereitstellungszinsen
  • Rechtzeitig um Internet und Telefon kümmern, dann kann man das in einem Aufwasch mit den Hausanschlüssen planen und es bleibt bei einem Öffnen des Schachts und nicht mehrfach.

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